Vorsorgelücke

Durch das Ausscheiden aus dem Berufsleben, sei es durch Erreichen des Rentenalters oder eine Berufsunfähigkeit, entsteht oft eine Vorsorgelücke. Darunter versteht man die Differenz zwischen dem finanziellen Bedarf und dem finanziellen Einkommen, das tatsächlich zur Verfügung steht.

Da Selbstständige oft keinen Anspruch auf die gesetzliche Rente haben, ist bei ihnen die Differenz besonders groß. Aber auch nichtselbstständige Arbeitsnehmer müssen bei Eintritt in die Rente oder Berufsunfähigkeit mit erheblichen Einkommenseinbußen rechnen. Um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten, bietet sich hier eine private Altersvorsorge bzw. Berufsunfähigkeitsversicherung an, die die Vorsorgelücke ausgleicht.

Dabei sollten Sie überlegen, wie viel Geld Ihnen im Alter oder bei einer Berufsunfähigkeit noch zur Verfügung steht und wie hoch Ihr tatsächlicher finanzieller Bedarf ist. Neben dem Grundbedarf für Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Kreditraten, etc. sind auch die Ausgaben für Hobbies oder Reisen zu bedenken, die Sie sich für das Rentenalter vorgenommen haben. Je nachdem wie groß Ihre Vorsorgelücke ist, ergibt sich der Handlungsbedarf.