Depression als Ursache für Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeit DepressionAm häufigsten, bei rund 30 Prozent der Fälle, entsteht Berufsunfähigkeit durch psychische Leiden. Gerade unter 39-Jährige und Angestellte werden immer öfter aus psychischen Gründen berufsunfähig. Besonders oft führen Depressionen Berufsunfähigkeit herbei. Speziell bei stressreichen Berufen ist das Risiko der Berufsunfähigkeit durch Depression hoch. Ein Schaden im körperlichen Bereich ist insgesamt deutlich seltener der Auslöser.

Jeder vierte Arbeitstätige hierzulande wird berufsunfähig. Arbeitnehmer erhalten durch die gesetzliche Erwerbsminderungsrente maximal rund 30 Prozent ihres letzten Bruttolohns. Sie können mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung Depressionen und zahlreiche andere Risiken versichern und im Ernstfall eine von Ihnen bestimmte Rente erhalten.

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Zusammenhang zwischen Depression & Berufsunfähigkeit

Besteht bei einer Person ein hoher Grad an psychischer Niedergeschlagenheit, wird sie als depressiv bezeichnet. Zu den typischen Merkmalen zählen Motivationsverlust, Trauer, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und Schlafstörungen. Wegen dieser und weiterer Symptome ist das Risiko einer Berufsunfähigkeit durch Depressionen sehr hoch.

Dass in Deutschland gerade Depressionen häufig Berufsunfähigkeit verursachen, ist nicht überraschend. In einer modernen Technologie- und Kommunikationsgesellschaft ist die Wahrscheinlichkeit einer psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit erhöht. Seit den 1990er-Jahren steigt die Zahl an jährlichen Fällen von Berufsunfähigkeit durch Depressionen deutlich. Dies zeigen Statistiken der Deutschen Rentenversicherung.

Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung bei Depression

Depressionen berufsunfähigSind Sie depressiv und aufgrund dessen nicht arbeitsfähig, ist das Ausmaß der Arbeitsunfähigkeit entscheidend. Von Bedeutung ist, wie stark Sie eingeschränkt sind und wie lang voraussichtlich wegen Depression Berufsunfähigkeit bestehen wird. Die meisten Versicherungen zahlen, wenn Sie Ihre Tätigkeit nur noch zu 50 Prozent ausüben können und dies nach ärztlicher Einschätzung mindestens sechs Monate lang der Fall sein wird.

Tarife mit abstraktem Verweisungsrecht hingegen sehen vor, dass Sie, falls möglich, in einem anderen Beruf arbeiten. In dem Fall erhalten Sie trotz Berufsunfähigkeit durch Depression keine Rente vom Versicherer. Bei einigen Tarifen muss Ihr Arzt eine durch Depression bedingte Berufsunfähigkeit von drei Jahren vermuten. Je kürzer der vertraglich bestimmte Prognosezeitraum, desto vorteilhafter für Sie.

Anonyme Voranfrage und Beratung ist ratsam

Haben Sie wegen Depressionen bereits professionelle Hilfe in Anspruch genommen, sollten Sie zunächst anonyme Voranfragen an mehrere Versicherer senden. Sonst werden Sie in eine Liste eingetragen, falls Sie von einer Versicherung abgelehnt werden. Diese können alle Versicherer einsehen, was dazu führen kann, dass Sie keine Versicherung annimmt.

So oder so sollten Sie ohne einen Tarifvergleich mit Beratung durch einen Experten keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Die Konditionen der Tarife sind ohne umfassendes Fachwissen nicht durchschaubar.

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