Berufsunfähigkeit durch Burnout – die häufig unterschätzte Gefahr

Berufsunfähigkeit BurnoutInsbesondere unter 39-Jährige und Angestellte ereilt immer öfter wegen geistiger Beschwerden wie Burn Out eine Berufsunfähigkeit. Vielen ist nicht bewusst, dass Arbeitsunfähigkeit generell sehr oft auf psychischen Leiden basiert. Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung trifft dies sogar auf ca. 30 Prozent aller Fälle zu. Dabei wird bei den Betroffenen auch immer öfter Burnout diagnostiziert.

Rund jeder vierte Erwerbstätige wird arbeitsunfähig, und der Staat bietet einem betroffenen Arbeitnehmer meist nur eine Rente, die weit unter dem vorherigen Gehalt liegt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann zur Aufstockung eine weitere zuvor vereinbarte Rente zahlen. Vor der Entscheidung für ein Angebot sollten Sie sich dazu beraten lassen, welche Tarife für Sie am besten geeignet sind.

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Burnout & Berufsunfähigkeit – was ist eigentlich Burnout?

Der Begriff Burnout bezeichnet einen langfristigen Zustand der völligen psychischen und körperlichen Erschöpfung. Dabei tritt Burnout häufig als Symptom in Verbindung mit anderen psychischen Problemen, etwa einer Depression, auf. Zu den typischen Anzeichen zählen unter anderem sehr stark ausgeprägte Antriebslosigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsunfähigkeit. Langfristig kann Burnout eine Berufsunfähigkeit bedeuten, wenn eine sehr starke Ausprägung es Ihnen unmöglich macht, Ihre Arbeit wie gewohnt zu verrichten.

Video-Quelle: Hamburger Abendblatt, Juni 2012

Was bieten Staat und Berufsunfähigkeitsversicherung bei Burnout?

Burnout berufsunfähigBei psychischen Problemen in Verbindung mit Burnout kann eine Berufsunfähigkeit teilweise oder vollständig vorliegen. Wie viel Geld der Staat und die Berufsunfähigkeitsversicherung dabei zahlen, ist abhängig vom Schweregrad. Entscheidend ist auch immer das zugrundeliegende Problem, da Burnout ein Symptom, keine eigenständige Krankheit ist. Vom Staat erhalten Sie bestenfalls rund 30 Prozent Ihres letzten Bruttoeinkommens, dies jedoch auch nur unter strengen Auflagen.

Die Privatversicherung kann schon bei 50-prozentiger Berufsunfähigkeit eine von Ihnen mitbestimmte Rente bieten. Diese erhalten Sie allerdings womöglich nicht, falls Sie einen minderwertigen Tarif wählen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Vertrag ein abstraktes Verweisungsrecht vorsieht. Leiden Sie unter Burnout und sind von Berufsunfähigkeit betroffen, müssen Sie dann eventuell einen anderen Beruf aufnehmen. Auf diesen und weitere Punkte müssen Sie beim Tarifvergleich achten, damit Sie durch die Berufsunfähigkeitsversicherung bei Burn Out und anderen psychischen Problemen die vereinbarte Zahlung bekommen.

Voranfrage und Beratungsgespräch

Haben Sie wegen Burn Out schon professionelle Hilfe genutzt, sollten Sie im ersten Schritt anonyme Voranfragen an mehrere Versicherer schicken. Lehnt Sie ein Versicherer aufgrund dessen ab, werden Sie sonst in einer Liste vermerkt. Alle Versicherer haben Einblick in diese und können dann sehen, dass Ihr Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung wegen Burnout abgelehnt wurde. Mögliche Folge ist, dass Sie keine Versicherung mehr annimmt. Mit anonymen Voranfragen können Sie dies verhindern. Dies gilt übrigens auch bei anderen Symptomen oder Erkrankungen.

Was die verschiedenen Versicherungstarife bieten, ist ohne umfassende Fachkenntnis kaum auszumachen. Daher sollten Sie vor dem Versicherungsabschluss mit einem Experten mehrere Tarife miteinander vergleichen.

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