Warum Sie keine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen sollten!

ErwerbsunfähigkeitsversicherungEinige Gesellschaften bieten neben der Berufsunfähigkeitsversicherung auch die vergleichsweise kostengünstige Erwerbsunfähigkeitsversicherung an. Doch der geringe Preis erklärt sich dadurch, dass die Versicherungen nur in sehr seltenen Fällen zahlen müssen. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt nur bei echter Erwerbsunfähigkeit. Diese liegt vor, wenn Sie wegen Ihres Gesundheits­zustands weder Ihren eigenen noch irgendeinen anderen Beruf ausüben können. Eine Erwerbsunfähigkeitsrente erhalten Sie also nur im Extremfall.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtiger und flexibler

Selten wird eine Erwerbsunfähigkeit tatsächlich anerkannt. Oft kann der Anbieter der Erwerbsunfähigkeits­versicherung die Leistung mit dem Argument verweigern, dass Sie durchaus noch zu körperlich oder geistig weniger belastenden Tätigkeiten in der Lage seien. Die Berufsunfähigkeitsversicherung bietet einen weitaus höheren Versicherungsschutz. Mit einer guten Berufsunfähigkeitspolice können Sie schon eine Rente bekommen, wenn Sie zu 50 Prozent außerstande sind, in Ihrem letzten Beruf zu arbeiten. Sie bestimmen mit über die Höhe der Zahlungen, die Sie im Ernstfall bekommen.

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Erwerbsunfähigkeitsversicherung – für wen?

Die Erwerbsunfähigkeit Versicherung kann sinnvoll sein für Personen, die in der Ausbildung oder im Studium sind und deshalb noch keinen bestimmten Beruf versichern können. Diese Versicherung kann meist später in einen vollständigen Berufsunfähigkeitsschutz umgewandelt werden.

Ein Vorteil der Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist der geringe Beitrag. Jedoch leistet sie wie erwähnt nur bei echter Erwerbsunfähigkeit eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Es verhält sich also ähnlich wie bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente.

Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit im Vergleich

Erwerbsunfähigkeit ist ein krankheits- oder behinderungsbedingter Zustand, aufgrund dessen Sie keinen Beruf mehr ausüben können. Ihnen kann dann eine gesetzliche und eine private Erwerbsunfähigkeit Rente gezahlt werden.

Ein weiterer aktueller Begriff ist „Erwerbsminderung“. Der Grad der Erwerbsminderung entscheidet darüber, in welchem Umfang Sie Sozialhilfe erhalten. Kann ein Betroffener nur noch maximal drei Stunden täglich einen Beruf ausüben, so liegt vollständige Erwerbsminderung vor. Teilweise Erwerbsminderung bedeutet, dass eine Person immer noch zwischen drei und sechs Stunden täglich einem Beruf nachgehen kann.

Im ersten Fall erhält der Betroffene vom Staat nur etwa 30 Prozent seines vorherigen Bruttolohns. Diese magere staatliche Unterstützung erhalten Sie, wenn Sie erwerbsunfähig sind. Im zweiten Fall handelt es sich nur noch um rund 15 Prozent, und der Staat kann dann auch die Ausübung eines anderen Berufs vorschreiben. Sie gelten dann als berufsunfähig, aber nicht als erwerbsunfähig.

Leistungsvergleich

Art der AbsicherungLeistungen
Private BerufsunfähigkeitsversicherungZahlung einer Erwerbsunfähigkeitsrente, wenn Sie Ihren Beruf zu 50 Prozent nicht mehr ausüben können
Private ErwerbsunfähigkeitsversicherungZahlung einer Erwerbsunfähigkeitsrente, wenn Sie gar keinen Beruf mehr ausüben können
Gesetzliche Erwerbsminderungsrente bzw. Erwerbsunfähigkeitsrente15 Prozent Ihres vorherigen Bruttogehalts, wenn Sie noch drei bis sechs Stunden täglich irgendeinen Beruf ausüben können /
30 Prozent Ihres vorherigen Bruttogehalts, wenn Sie nur noch maximal drei Stunden täglich irgendeinen Beruf ausüben können

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