Vorerkrankung

Eine Vorerkrankung kann bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu Risikozuschlägen führen. Da die meisten Versicherer auf eine Gesundheitsprüfung bestehen, kommen Vorerkrankungen zumeist dabei zutage. Für die Versicherungsunternehmen ist dies sehr wichtig, da sie die Beitragshöhe aufgrund des Risikos berechnen, nach welchem der Versicherte voraussichtlich innerhalb der Versicherungsdauer berufsunfähig wird.

Nicht nur bestimmte Berufsgruppen sind besonders risikobelastet. Eine ganze Anzahl von Krankheiten kann zur Berufsunfähigkeit führen, von psychischen Erkrankungen oder Belastungsstörungen wie dem Burnout hin zu Beeinträchtigungen des Bewegungsapparats. Sind bereits Erkrankungen dieser Art bei Beginn der Berufsunfähigkeitsversicherung vorhanden, ist es daher umso wahrscheinlicher, dass sie sich im Laufe der Zeit verstärken und die Arbeitsfähigkeit des Versicherten auch dauerhaft beeinträchtigen.

In einigen Fällen können Vorerkrankungen sogar zu einer Ablehnung durch den Versicherer führen. Besteht diese Möglichkeit, sollte man sich daher erkundigen, ob sich nicht ein teurerer Tarif lohnt, der dafür keine Gesundheitsprüfung erfordert.

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