Berufsunfähigkeit
Berufsunfähigkeit, auch „Arbeitsunfähigkeit“ genannt, liegt vor, wenn man seinem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr vollständig nachgehen kann.
Berufsunfähigkeit ist nicht gleichzusetzen mit Erwerbsunfähigkeit. Um Erwerbsunfähigkeit handelt es sich, wenn der Betroffene auch zu keiner weiteren Arbeitstätigkeit mehr in der Lage ist.
Im Rahmen einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist entscheidend, dass diese bei 50-prozentiger Berufsunfähigkeit die vereinbarte Rente leistet. Nachteilhaft für den Versicherungsnehmer ist es, wenn ihn der Anbieter in dem Fall zur Aufnahme einer neuen Tätigkeit auffordern darf.
Ursachen einer Berufsunfähigkeit sind Unfälle und Erkrankungen. Der Deutschen Rentenversicherung zufolge gehen nur etwa zehn Prozent der Fälle auf einen Unfall zurück. Mit Abstand häufigster Auslöser sind psychische Beschwerden (ca. 30 Prozent). Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats, des Herz-Kreislauf-Systems, Krebs und andere körperliche Leiden sind laut Statistik seltener der Grund.
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