Dienstunfähigkeitsversicherung

DienstunfähigkeitSind Sie Beamter, so können Sie eine Rente durch Ihre Dienstunfähigkeitsversicherung bekommen. Hierfür müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, zudem ist die Rente oft gering. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann Ihnen dann finanzielle Hilfe bieten. Um eine optimale Ergänzung zu Ihrer Dienstunfähigkeitsversicherung finden zu können, sollten Sie mit einem Experten Berufsunfähigkeitspolicen vergleichen. Nur mit dessen Unterstützung werden Sie die für Sie optimale Absicherung finden können.

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 Inhalt

Berechnung der Dienstunfähigkeitsrente für Beamte
Berufsunfähigkeit Beamte – ein Rechenbeispiel
Dienstunfähigkeit bei Lehrern
Dienstunfähigkeit bei Polizisten
Dienstunfähigkeit bei Feuerwehrleuten
Dienstunfähigkeit bei Soldaten
Merkmale einer soliden Berufsunfähigkeitspolice
Angebotsvergleich mit Berater

Dienstunfähigkeit bei Beamten

Unter bestimmten Voraussetzungen kann Beamten Dienstunfähigkeit bescheinigt werden. Sie erhalten dann eine Rente von der Dienstunfähigkeitsversicherung.
Die entsprechende Beamtenklausel zur Dienstunfähigkeit sieht vor, dass Sie aufgrund einer Erkrankung innerhalb einer Phase von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst geleistet haben und innerhalb weiterer sechs Monate nicht wieder voll dienstfähig sein werden.
Aufgrund der oft geringen Unterstützung durch die Dienstunfähigkeitsversicherung ist auch für Beamte eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zur finanziellen Absicherung wichtig.

 

Dienstunfähigkeit – wann erhält man keine Zahlung?

Sie erhalten keine Rente von der Dienstunfähigkeitsversicherung, wenn Sie als anderweitig verwendbar gelten. Rechtlich gesehen ist eine anderweitige Verwendung unter folgenden Bedingungen möglich: Das neue Amt gehört zum Bereich des gleichen Dienstherrn, Sie erhalten mindestens dasselbe Endgrundgehalt wie beim bisherigen Amt und es ist zu erwarten ist, dass Sie den gesundheitlichen Anforderungen des neuen Amts genügen.

Checkliste zur Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte Checkliste zur Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte (151,3 kB)

Unter Umständen müssen Sie eine minderwertigere Tätigkeit annehmen und erhalten keine Rente von der Dienstunfähigkeitsversicherung. Voraussetzungen sind, dass eine anderweitige Verwendung nicht möglich und die neue Aufgabe unter Berücksichtigung der bisherigen Tätigkeit zumutbar ist.

Berechnung der Dienstunfähigkeitsrente für Beamte

Die Höhe der Rente bei Dienstunfähigkeit beruht u. a. auf der Besoldungsgruppe und dem Familienstand. Positiv dabei ist, dass Beamte nach dem Beamtenversorgungsgesetz bereits nach fünf Dienstjahren Anspruch auf die sogenannte „amtsunabhängige Mindestversorgung“ haben. Sie wird auf Grundlage der Bezüge der Besoldungsgruppe A4 (65 % hiervon) berechnet und beträgt derzeit ca. 1200 Euro.

Berufsunfähigkeit Beamte – ein Rechenbeispiel

Ergebnis: Versicherungsbedarf
= 700 €
Fixe monatliche Ausgaben
2.000 €
abzüglich Einkommen des Partners
- 0 €
abzüglich Dienstunfähigkeit Rente
- 1.200 €
abzüglich sonstiger monatlicher Einnahmen (z. B. Miete, Pacht, Zinsen)
- 100 €

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Dienstunfähigkeit bei Lehrern

Sind bestimmte Bedingungen erfüllt, so kann Ihnen Dienstunfähigkeit bescheinigt werden. Dies entscheidet allein Ihr Dienstherr. Grundvoraussetzungen sind, dass Sie innerhalb von sechs Monaten keinen Dienst mehr ausüben konnten und innerhalb sechs weiterer Monate keinen vollständigen Dienst leisten können. Gründe können ein Unfall oder eine Erkrankung sein. Ihr Dienstherr muss außerdem befinden, dass Sie keine vergleichbare Tätigkeit mehr ausüben können.

Dienstunfähigkeitsversicherung für Lehrer

Berufsunfähigkeit LehrerWenn eine Dienstunfähigkeit Lehrer beruflich außer Gefecht setzt, können sie ein Ruhegehalt bekommen. Das Ruhegehalt basiert auf den Dienstbezügen, die Sie durch Ihre letzte Tätigkeit erhalten haben und Ihrer ruhegehaltfähigen Dienstzeit. In der Regel kann die Dienstunfähigkeitsversicherung Lehrer nicht derart unterstützen, dass sie ihren Lebensstandard halten können. So beträgt der Höchstsatz bei Dienstunfähigkeit aufgrund eines Dienstunfalls nur 75 Prozent seiner letzten Bezüge.

Ein Ruhegehalt errechnet sich aus den Bezügen des letzten Amts, wenn es mindestens zwei Jahre ausgeübt wurde. Sonst unterstützt die Dienstunfähigkeitsversicherung Lehrer mit einem Ruhegehalt aus dem vorherigen Amt. Wenn Dienstunfähigkeit Lehrer erfasst, sind viele von ihnen kaum vom Dienstherrn abgesichert.

Berufsunfähigkeit bei Lehrern: private Absicherung ratsam

Sind Sie nicht verbeamtet und können Ihre Lehrtätigkeit nicht mehr ausüben, so können Sie nur geringe staatliche Leistungen erhalten. Selbst die volle gesetzliche Erwerbsminderungsrente bietet einem Betroffenen nur rund 30 Prozent seines letzten Bruttogehalts. Wenn eine Berufsunfähigkeit Lehrer ereilt, besteht also ein besonders dürftiger Schutz. Geringer noch, als wenn Dienstunfähigkeit Lehrer aus der Bahn wirft.

Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig für alle Lehrer

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist unverzichtbar. Egal, ob Berufsunfähigkeit oder Dienstunfähigkeit Lehrer erwischt. Nur mithilfe einer privaten Berufsunfähigkeitsrente können Sie im Ernstfall Ihren gewohnten Lebensstandard fortsetzen.

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Dienstunfähigkeit bei Polizisten

Berufsunfähigkeitsversicherung für PolizistenDer Beruf des Polizisten kann körperlich und geistig sehr herausfordernd sein. Daher besteht in diesem Berufsfeld ein hohes Dienstunfähigkeitsrisiko. Wenn Berufsunfähigkeit Polizisten erfasst, erhalten sie nicht bedingungslos ein Ruhegehalt. Der Dienstherr allein darf hierüber bestimmen. Zunächst einmal müssen Sie sechs Monate lang dienstunfähig gewesen sein. Dies darf sich in sechs weiteren Monaten nicht ändern. Bedingung ist zudem, dass Sie laut Ihrem Dienstherrn keine vergleichbare Tätigkeit aufnehmen können. Nur dann unterstützt die Dienstunfähigkeitsversicherung Polizeibeamte mit einer Rentenzahlung.

Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizisten – was bietet sie?

Das Ruhegehalt der Dienstunfähigkeitsversicherung beruht auf dem Einkommen, das Sie durch Ihre letzte Tätigkeit bezogen haben und Ihrer Dienstzeit. Üblicherweise ist das Ruhegehalt deutlich geringer als Ihr letztes Einkommen. So beträgt der Höchstsatz bei Dienstunfähigkeit wegen eines Dienstunfalls nur 75 Prozent Ihrer letzten Bezüge. Versetzt eine Dienstunfähigkeit Polizisten in den Ruhestand, so reicht das Ruhegehalt für das gewohnte Leben also meist nicht aus.

Checkliste zur Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte Checkliste zur Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte (151,3 kB)

Berufsunfähigkeit bei Polizisten – Privatversicherung nötig

Da die Dienstunfähigkeitsversicherung Polizisten also nicht ausreichend unterstützt, ist eine private Vorsorge nötig. Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet im Ernstfall eine von Ihnen mitbestimmte Rente, sodass Sie Ihren Lebensstandard aufrechterhalten können. Wenn eine Dienstunfähigkeit bei Polizisten eintritt, sind sie nur abgesichert, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung bestimmte Klauseln enthält. Sonst kann es passieren, dass Sie leer ausgehen.

Kein Verweisungsrecht

Wenn Berufsunfähigkeit Polizisten erfasst, sollte der Versicherer nicht fordern dürfen, dass eine neue Tätigkeit aufgenommen wird. Auf dieses Verweisungsrecht sollte der Versicherer laut Vertrag ausdrücklich verzichten. Dort sollte geschrieben stehen, dass Ihnen die Rente garantiert ist, wenn Sie in Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr arbeiten können. Die Versicherung sollte auch die Annahme einer sehr ähnlichen Tätigkeit nicht verlangen dürfen.

Sonst darf sie beispielsweise womöglich fordern, dass Sie im Innendienst arbeiten, wenn Sie zuvor Streifenpolizist waren. Selbst wenn Sie dann keine Stelle im Innendienst finden, erhalten Sie keine Rente.

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Dienstunfähigkeit bei Feuerwehrleuten

Feuerwehr BerufsunfähigkeitsversicherungEinige Berufe sind besonders risikoreich. Feuerwehrmänner riskieren beispielsweise regelmäßig ihre Gesundheit und teilweise ihr Leben, um andere Menschen zu schützen und aus ausweglosen Situationen zu befreien. Man sollte annehmen, dass Feuerwehrleute vom Staat für den Fall einer Dienstuntauglichkeit ausreichend abgesichert sind. Dies ist leider immer weniger der Fall. Daher sollten auch Feuerwehrbeamte privat vorsorgen. Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten, denn so anspruchsvoll wie der Beruf eines Feuerwehrbeamten ist, so komplex ist auch eine optimale Absicherung.

Welche Leistungen werden bei Berufs- und Dienstunfähigkeit gezahlt?

Wird ein Feuerwehrbeamter berufs- bzw. dienstunfähig, erhält er oder sie unabhängig von der Ursache ein reduziertes Ruhegeld. Der Anspruch darauf besteht allerdings nicht immer. Beamtenanwärter, Beamte auf Probe oder Widerruf erhalten bei einer Dienstunfähigkeit keinerlei Unterstützung vom Staat. Dabei sind sie durch ihre Arbeit dem gleichen Risiko ausgesetzt wie Feuerwehrbeamte auf Lebenszeit. Und selbst diese erhalten nur nach einer Wartezeit von mindestens 5 Dienstjahren finanzielle Unterstützung. Auch diese fällt meist so gering aus, dass der bisherige Lebensstandard damit nicht erhalten bleiben kann.

Absicherung für Freiwillige Feuerwehrleute

Berufsunfähigkeit FeuerwehrAuch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sollten beim Abschluss einer Berufsunfähigkeits­versicherung unbedingt angeben, dass Sie sich in ihrer Freizeit in der Freiwilligen Feuerwehr betätigen. Denn die Risiken während eines Einsatzes verletzt und dadurch berufsunfähig zu werden sind nicht unerheblich. Hat man in diesem Fall die Angabe unterlassen, dass man sich in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert, kann die Versicherungsgesellschaft unter Umständen die Versicherungsleistungen verweigern – egal wie lange man bisher Beiträge eingezahlt hat. Beim Bundesverband Feuerwehr kann man konkrete Angebote anfragen. Denn diverse Versicherungsanbieter haben für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr spezielle Versicherungslösungen im Angebot. Dazu zählen beispielsweise die GVV-Privat, die Feuerwehr-Unfallkassen (FUK) oder die Feuersozietät.

Private Vorsorge mit einer Dienstunfähigkeitsversicherung

Feuerwehrleute sollten daher mit einer privaten Dienstunfähigkeit das finanzielle Risiko einer drohenden Dienstunfähigkeit absichern. Hierbei sollten sie allerdings auf mehrere Besonderheiten achten. Zum einen ist die sogenannte Feuerwehrklausel „G-26-Absicherung“ ein Muss. Diese sollte im Versicherungsvertrag aufgeführt sein, ggf. müssen die Versicherungsbedingungen hier den Bedürfnissen des Feuerwehrberufs angepasst werden. Die Dienstunfähigkeitsklausel garantiert Ihnen Leistungen, wenn Ihr Dienstherr Sie als dienstunfähig bzw. nicht einsatzfähig eingestuft hat, eigentlich aber keine 50-prozentige Berufsunfähigkeit vorliegt.

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass Sie auch dann Leistungen erhalten, wenn Sie noch Beamte auf Probe bzw. auf Widerruf sind. Die sogenannte „abstrakte Verweisung“ spielt bei Dienstunfähigkeitsversicherungen hingegen so gut wie keine Rolle, diese für den Versicherten nachteilige Klausel wurde für die Dienstunfähigkeitsabsicherung mittlerweile von alle Gesellschaften ausgeschlossen.

Dennoch bieten nicht alle Versicherungsgesellschaften für Feuerwehrbeamte günstige Absicherungen an. Insbesondere ist es für Feuerwehrbeamte schwer eine Absicherung zu finden, die bis zum 60. Lebensjahr andauert.

Checkliste Dienstunfähigkeitsversicherung

  • Dienstunfähigkeitsklausel
  • G-26-Absicherung
  • Verzicht abstrakte Versicherung
  • Versicherungslaufzeit bis 60 Jahre

Checkliste zur Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte Checkliste zur Dienstunfähigkeitsversicherung für Feuerwehrbeamte (151,3 kB)

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Dienstunfähigkeit bei Soldaten

Eine Dienstunfähigkeit liegt bei Soldaten dann vor, wenn sie ihren Dienst aufgrund einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung nicht mehr versehen können. Die Dienstunfähigkeit beim Soldat darf dabei nicht mit einer normalen Berufsunfähigkeit verwechselt werden, da es einige Unterschiede gibt.

Ähnlich der normalen Berufsunfähigkeit gilt jedoch auch hier, dass die gesetzliche Absicherung kaum ausreicht, um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung, die speziell auf die Besonderheiten der Dienstunfähigkeit bei Soldaten abgestimmt ist, können Sie vorsorgen.

Besonderheiten der Dienstunfähigkeit bei einem Soldat

Allgemein greifen Berufsunfähigkeitsversicherungen bei einer Berufsunfähigkeit von 50 %. Bei Beamten sowie Soldaten gilt diese Regelung nicht. Hier obliegt es dem Dienstherrn zu entscheiden, ob und ab wann eine Dienstunfähigkeit besteht. Dabei ist es irrelevant, durch was die Dienstunfähigkeit zustande gekommen ist. Körperliche Probleme werden genauso berücksichtigt, wie psychische Erkrankungen. Dies ist gerade für Soldaten wichtig, da sie einerseits um ihren Dienst auszuüben körperlich fit sein müssen, sie aber andererseits auch verstärkten psychischen Belastungen im Dienst ausgesetzt werden können, etwa bei Auslandseinsätzen oder dem Katastrophenschutz.

Hinzu kommt, dass Sie als Soldat auf eine andere Tätigkeit verwiesen werden können, wenn Sie diese noch ausüben können. Selbst wenn der Dienstherr eine Dienstunfähigkeit beim Bundeswehrsoldat feststellt, so sind die Bezüge doch abhängig von den geleisteten Dienstjahren – gerade für junge Soldaten, die beispielsweise im Auslandseinsatz verwundet wurden und aufgrund dessen dienstunfähig werden, bedeutet dies mitunter eine große finanzielle Einschränkung. Aber auch bei älteren Soldaten reicht die Absicherung durch den Dienstherrn oft nicht aus, um den Lebensstandard im Falle einer Dienstunfähigkeit beizubehalten.

Dienstunfähigkeit bei Zeitsoldaten

Soldat BerufsunfähigkeitZeitsoldaten oder Wehrdienstleistende haben hingegen keinerlei Anspruch auf eine Dienstunfähigkeitsrente, wenn sie dienstunfähig werden. Im Falle einer Dienstunfähigkeit Soldat werden Sie aus dem Dienst entlassen. Ihnen steht dann nur abhängig von ihrer Dienstdauer eine Übergangsleistung zu. Daher ist es besonders für Zeitsoldaten wichtig privat vorzusorgen. Auch Sie können mit einer Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten große finanzielle Einbußen im Falle einer Dienstunfähigkeit abwenden. Mit einer Dienstunfähigkeitsversicherung Soldat sind Sie im Notfall abgesichert, egal ob Sie Zeit- oder Berufssoldat sind. Gerade für junge Soldaten lohnt sich die Versicherung, nicht nur weil die Beiträge geringer sind, sondern auch weil sich die gesetzlichen Leistungen bei einer Berufsunfähigkeit bei Soldaten nach den geleisteten Dienstjahren richten.

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Abstrakte Verweisung

Sind Sie nicht verbeamtet, so sollten Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, die keine abstrakte Verweisung vorsieht. Können Sie Ihrer Tätigkeit nicht mehr nachgehen, so darf die Versicherung dann nicht fordern, dass Sie einen anderen Beruf annehmen.

Wichtig: Dienstunfähigkeitsklausel

Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung sollte unbedingt eine Dienstunfähigkeitsklausel enthalten. Ihr Dienstherr bestimmt, ob Sie als dienstunfähig einzustufen sind. Nur wenn die Klausel Vertragsbestandteil ist, akzeptiert die Versicherung dessen Entscheidung ohne erneute Prüfung. Im Vertrag sollten Dienstunfähigkeit und die Entlassung wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit als Berufsunfähigkeit gelten. Nur dann besteht voller Schutz für Beamte und für Beamte auf Probe.

Merkmale einer soliden Berufsunfähigkeitspolice

Es gibt mehrere Kriterien, die ein Berufsunfähigkeitstarif erfüllen sollte. Besonders wichtig für Beamte ist die sogenannte „echte Dienstunfähigkeitsklausel“. Ihr Dienstherr bestimmt, ob Sie als dienstunfähig gelten.
Nur wenn Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung eine echte Dienstunfähigkeitsklausel enthält, akzeptiert die Versicherung die Entscheidung Ihres Dienstherrn. Die Klausel sollte besagen, dass „Dienstunfähigkeit und die Entlassung wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit“ als Berufsunfähigkeit gelten.

Wichtig ist zudem eine „Nachversicherungsgarantie“. Ist sie Teil des Versicherungsvertrags, können Sie Ihre Berufsunfähigkeitsrente nach bestimmten Ereignissen ohne Gesundheitsprüfung anheben. Zu diesen Vorkommnissen können unter anderem Heirat, Geburt und Scheidung gehören.

Auch der Versicherungszeitraum und die Vertragslaufzeit sind von großer Bedeutung. Der Versicherungszeitraum besagt, bis zu welchem Alter (z. B. 55 Jahre) Dienstunfähigkeit entstehen muss, damit Sie die Berufsunfähigkeitsrente erhalten können. Da viele erst spät dienstunfähig werden, sollte ein möglichst hohes Alter bestimmt sein.

Die Vertragslaufzeit gibt vor, bis zu welchem Alter (z. B. 65 Jahre) Sie die Rente bekommen würden. Achten Sie darauf, dass möglichst keine zeitliche Lücke zwischen diesem Alter und dem Beginn der staatlichen Altersrentenzahlung entsteht.

Angebotsvergleich mit Berater

Es gibt viele weitere Aspekte, die Sie beim Tarifvergleich beachten müssen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein komplexes, ohne Fachkenntnis schwer durchschaubares Produkt. Kontaktieren Sie hier einen Experten, um die für Sie optimale Ergänzung zur Dienstunfähigkeitsversicherung zu finden!

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