Ursachen für Berufsunfähigkeit

Die Ursachen für eine Berufsunfähigkeit sind vielfältig. Neben körperlichen Ursachen, wie Krebs oder Herz-Kreislaufstörungen, sind vor allem psychische Erkrankungen Hauptursachen für eine Berufsunfähigkeit. Statistiken zufolge wird bereits jeder vierte Deutsche im Laufe des Arbeitslebens berufsunfähig.

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Statistik: die Ursachen von Berufsunfähigkeit

Quelle: Morgen & Morgen, April 2014

Einer aktuellen Erhebung der renommierten Ratingagentur Morgen & Morgen (April 2014) entfallen bereits 32% der Berufsunfähigkeits-Fälle auf psychische Krankheiten wie Depressionen. Der Anteil der psychischen Erkrankungen ist in den vergangenen Jahren sehr stark angestiegen und haben Erkrankungen am Bewegungsapparat (21%) an der Spitzenposition der Ursachen abgelöst. Krebs (15%) und Herz-Kreislauferkrankungen (8%) folgen.

Sehr wichtig ist die Tatsache, dass bei den Ursachen für Berufsunfähigkeit Unfälle keine große Rolle spielen. Nur ein Zehntel der Fälle haben einen Unfall als Ursache. Eine reine Unfallversicherung ist daher keine ausreichende Absicherung gegen die Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit. Nur die private Berufsunfähigkeitsversicherung bietet einen ausreichenden finanziellen Schutz.

Welche Berufsgruppen haben ein erhöhtes Risiko?

Die Zuwachsrate von psychisch bedingten Fällen ist am höchsten, insbesondere bei unter 39-Jährigen und Angestellten. Bei Arbeitern und in Pflegeberufen ist die körperliche Belastung auf der Arbeit ein entscheidender Faktor. Bei ihnen führen oft Skelett-, Muskel- oder Bindegewebserkrankungen zur Berufsunfähigkeit.

Das Risiko der Berufsunfähigkeit ist ein häufig unterschätztes. Bei einigen Berufen ist das hohe Risiko jedem offensichtlich, vor allem bei körperlichen Berufen wie bei Feuerwehrleuten, Dachdeckern oder Bauarbeitern. Doch da für eine Berufsunfähigkeit Ursachen wie psychische Leiden bei Weitem am häufigsten sind, gilt das Risiko ebenso für alle anderen Tätigkeiten.

Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit

Die untenstehende Analyse vom Focus (Juli 2009) zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden stetig steigt. Heute 20-Jährige Männer werden zu 43% Wahrscheinlichkeit berufsunfähig, bei Frauen sind es 38%.

Quelle: Statista / Focus, Juli 2009

Trotz der vielfältigen Gefahren – wenig Hilfe vom Staat

Noch immer meinen viele, dass sie durch den Staat abgesichert sind. Dies ist jedoch nicht der Fall, da der Staat seine Unterstützung erheblich reduziert hat und Berufs- und Erwerbsunfähigen nur sehr geringe Hilfe bietet. Selbst bei Invalidität gewährt der Staat oft kaum Unterstützung. Und sogar bei einer vollen staatlichen Erwerbsminderungsrente erhält ein Betroffener im Durchschnitt nur ca. 30 Prozent seines vorherigen Bruttolohns. Die Ursachen für Berufsunfähigkeit sind hierbei unerheblich.

Eine private Absicherung ist also unerlässlich. Wichtig bei der Wahl der Versicherung ist, dass diese im Ernstfall tatsächlich eine ausreichende Leistung erbringt. Daher sollten Sie im Vorfeld zusammen mit einem Experten einen kostenlosen Vergleich zwischen diversen Tarifen vornehmen.

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