Berufsunfähigkeit Ursachen – aktuelle Statistik

Berufsunfähigkeit Ursachen – aktuelle Statistik

Die Ursachen für eine Berufsunfähigkeit sind vielfältig. Neben körperlichen Ursachen, wie Krebs, Rheuma oder Herz-Kreislaufstörungen, sind laut einer Erhebung der Deutschen Rentenversicherung ein Drittel der Berufsunfähigen aufgrund einer Nervenkrankheit oder psychischen Belastungsstörung dauerhaft nicht in der Lage ihren Beruf auszuüben.

Berufsunfähigkeit betrifft also nicht nur Menschen in schwer körperlich belastenden Berufen, sondern kann jeden ereilen. Lassen Sie sich von einem Experten beraten, wie Sie am besten vorsorgen und sich finanziell absichern können!

Ursachen für Berufsunfähigkeit – Risikogruppen

Berufsunfähigkeit Ursachen
Kreisdiagramm Ursachen der Berufsunfähigkeit

Die Zuwachsrate von psychisch bedingten Fällen ist am höchsten, insbesondere bei unter 39-Jährigen und Angestellten. Bei Arbeitern und in Pflegeberufen ist die körperliche Belastung auf der Arbeit ein entscheidender Faktor. Bei ihnen führen oft Skelett-, Muskel- oder Bindegewebserkrankungen zur Berufsunfähigkeit.

Das Risiko der Berufsunfähigkeit ist ein häufig unterschätztes. Bei einigen Berufen ist das hohe Risiko jedem offensichtlich, vor allem bei körperlichen Berufen wie Feuerwehrmann, Dachdecker oder Bauarbeiter. Doch da für eine Berufsunfähigkeit Ursachen wie psychische Leiden bei Weitem am häufigsten sind, gilt das Risiko ebenso für alle anderen Tätigkeiten.

Berufsunfähigkeit Ursachen – Unfall selten der Grund
Sehr wichtig ist die Tatsache, dass bei den Ursachen für Berufsunfähigkeit Unfälle keine große Rolle spielen. Auf sie entfällt nur ein geringer Prozentsatz, laut dem Verband der deutschen Rentenversicherungsträger beträgt der Anteil nur 10 Prozent. Eine reine Unfallversicherung ist daher keine ausreichende Absicherung gegen die Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit. Nur die private Berufsunfähigkeitsversicherung bietet einen ausreichenden finanziellen Schutz.

Wenig Hilfe vom Staat

Noch immer meinen viele, dass sie durch den Staat abgesichert sind. Dies ist jedoch nicht der Fall, da der Staat seine Unterstützung erheblich reduziert hat und Berufs- und Erwerbsunfähigen nur sehr geringe Hilfe bietet. Selbst bei Invalidität gewährt der Staat oft kaum Unterstützung. Und sogar bei einer vollen staatlichen Erwerbsminderungsrente erhält ein Betroffener im Durchschnitt nur ca. 30 Prozent seines vorherigen Bruttolohns. Die Ursachen für Berufsunfähigkeit sind hierbei unerheblich.

Eine private Absicherung ist also unerlässlich. Wichtig bei der Wahl der Versicherung ist, dass diese im Ernstfall tatsächlich eine ausreichende Leistung erbringt. Daher sollten Sie im Vorfeld zusammen mit einem Experten einen kostenlosen Vergleich zwischen diversen Tarifen vornehmen.