Berufsunfähigkeitsversicherung: Unterstützung bei Dienstunfähigkeit

Dienstunfähigkeitsversicherung

Sind Sie Beamter, so können Sie eine Rente durch Ihre Dienstunfähigkeitsversicherung bekommen. Hierfür müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, zudem ist die Rente oft gering. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann Ihnen dann finanzielle Hilfe bieten.

Um eine optimale Ergänzung zu Ihrer Dienstunfähigkeitsversicherung finden zu können, sollten Sie mit einem Experten Berufsunfähigkeitspolicen vergleichen. Nur mit dessen Unterstützung werden Sie die für Sie optimale Absicherung finden können.

Dienstunfähigkeitsversicherung – geringer Schutz

Verlieren Sie gesundheitsbedingt die Fähigkeit, in Ihrem Amt tätig zu sein, können Sie eine Dienstunfähigkeitsrente bekommen – unter einigen Voraussetzungen. Sie dürfen aufgrund einer Erkrankung innerhalb einer Phase von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst geleistet haben. Zudem dürfen Sie innerhalb weiterer sechs Monate nicht wieder voll dienstfähig sein. Auch muss Ihr Dienstherr bescheinigen, dass Sie in keiner vergleichbaren Beschäftigung tätig sein könnten. 

Werden Sie jedoch als in einem vergleichbaren Amt einsetzbar eingestuft, müssen Sie womöglich eine minderwertigere Tätigkeit annehmen. Sie erhalten dann keine Dienstunfähigkeitsrente. Unter folgenden Umständen müssen Sie ein neues Amt übernehmen: Sie bekommen mindestens das gleiche Endgrundgehalt wie beim vormaligen Amt, das neue Amt ist Teil des Bereichs des Dienstherrn, die Tätigkeit gilt als zumutbar und Ihnen ist die Ausübung voraussichtlich möglich. 

Selbst wenn Sie eine Dienstunfähigkeitsrente erhalten, ist dieses womöglich gering. Dies gilt natürlich insbesondere, wenn Sie noch nicht lange im Amt sind. Womöglich würde die für Sie erhältliche Leistung der Dienstunfähigkeitsversicherung nicht für Ihren gewohnten Lebensstandard ausreichen. Stellen Sie dies fest, so ist eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung unerlässlich. Sie leistet eine von Ihnen beim Vertragsabschluss bestimmte monatliche Zahlung. 

Merkmale einer soliden Berufsunfähigkeitspolice

sorgen Sie für den Fall einer Dienstunfähigkeit vor

Es gibt mehrere Kriterien, die ein Berufsunfähigkeitstarif erfüllen sollte. Besonders wichtig für Beamte ist die sogenannte „echte Dienstunfähigkeitsklausel“. Ihr Dienstherr bestimmt, ob Sie als dienstunfähig gelten.

Nur wenn Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung eine echte Dienstunfähigkeitsklausel enthält, akzeptiert die Versicherung die Entscheidung Ihres Dienstherrn. Die Klausel sollte besagen, dass „Dienstunfähigkeit und die Entlassung wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit“ als Berufsunfähigkeit gelten.

Wichtig ist zudem eine „Nachversicherungsgarantie“. Ist sie Teil des Versicherungsvertrags, können Sie Ihre Berufsunfähigkeitsrente nach bestimmten Ereignissen ohne Gesundheitsprüfung anheben. Zu diesen Vorkommnissen können unter anderem Heirat, Geburt und Scheidung gehören.

Auch der Versicherungszeitraum und die Vertragslaufzeit sind von großer Bedeutung. Der Versicherungszeitraum besagt, bis zu welchem Alter (z. B. 55 Jahre) Dienstunfähigkeit entstehen muss, damit Sie die Berufsunfähigkeitsrente erhalten können. Da viele erst spät dienstunfähig werden, sollte ein möglichst hohes Alter bestimmt sein.

Die Vertragslaufzeit gibt vor, bis zu welchem Alter (z. B. 65 Jahre) Sie die Rente bekommen würden. Achten Sie darauf, dass möglichst keine zeitliche Lücke zwischen diesem Alter und dem Beginn der staatlichen Altersrentenzahlung entsteht.

Angebotsvergleich mit Berater

Es gibt viele weitere Aspekte, die Sie beim Tarifvergleich beachten müssen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein komplexes, ohne Fachkenntnis schwer durchschaubares Produkt. Kontaktieren Sie hier einen Experten, um die für Sie optimale Ergänzung zur Dienstunfähigkeitsversicherung zu finden!