Berufsunfähigkeitsversicherung: aktuelle Tarife vergleichen
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Was ist Berufsunfähigkeit?
Angenommen, Sie können wegen einer Krankheit oder eines Unfalls Ihren Beruf nicht mehr vollständig ausüben. Sie gelten dann als berufsunfähig und stehen ohne Einkommen da. Jeder vierte Werktätige wird berufsunfähig. Dieses Risiko gilt sowohl für körperliche als auch für geistige Berufe. Der Staat bietet Ihnen im Ernstfall kaum Hilfe.
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Berufsunfähigkeit Lexikon
Die Berufsunfähigkeit ist ein komplexes und nicht leicht zu verstehendes Thema.
In unserem Lexikon zur Berufsunfähigkeit werden rund 50 relevante Begriffe kurz und verständlich erklärt und anhand von Beispielen veranschaulicht.
Die Ursachen einer Berufsunfähigkeit
Die häufigsten Ursachen sind psychische Leiden und Schäden am Bewegungsapparat (Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln, Knochen). Depressionen, ein Burnout-Syndrom, eine Sehnenscheidenentzündung und Rückenleiden liegen besonders oft vor. Krebs, Herz-Kreislauf-Beschwerden und andere Krankheiten sind seltener der Grund. In jedem Fall kann Ihnen nur die Berufsunfähigkeitsversicherung ausreichend Schutz bieten.
Laut dem Verband der deutschen Rentenversicherungsträger gehen nur 10 % der Fälle auf einen Unfall zurück. Mit einer Unfallversicherung können Sie sich daher nicht ausreichend absichern. Vorsorge können Sie nur mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung treffen. Die jeweilige Ursache spielt bei der Berufsunfähigkeitsversicherung keine Rolle. Entscheidend ist nur, ob Berufsunfähigkeit vorliegt.
» mehr zu den Ursachen von Berufsunfähigkeit
Warum brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine von Ihnen bestimmte Geldsumme in Form einer Rente, wenn bei Ihnen Berufsunfähigkeit festgestellt wird. Vom Staat hingegen bekommen Sie im besten Fall die volle „gesetzliche Erwerbsminderungsrente“. Sie erhalten dann maximal 30 % Ihres vorherigen Bruttolohns. Hatten Sie ein Gehalt von 2500 Euro brutto, so bekommen Sie vom Staat nur 750 Euro. Und dies auch nur, wenn Sie nicht mehr fähig sind, irgendeinen Beruf drei Stunden täglich auszuüben. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie dieses finanzielle Risiko abfangen!
» mehr zu den Grundlagen der Berufsunfähigkeitsversicherung
Fragen & Antworten zur BU
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Was sollte die Versicherung bei Berufsunfähigkeit bieten?
Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung enthält keine „abstrakte Verweisung“. Dies bedeutet, dass der Versicherer von Ihnen bei Berufsunfähigkeit nicht verlangen darf, dass Sie einen anderen Beruf ausüben. Eine Versicherung ohne abstrakte Verweisung zahlt Ihnen bei 50%iger Berufsuntauglichkeit die vereinbarte Rente. Ein solcher Tarif muss nicht teuer sein, bietet Ihnen im Gegenzug aber enorme finanzielle Hilfe.
Sie selbst legen fest, wie viel Geld Sie bei Berufsunfähigkeit erhalten. Wie hoch diese Rente sein soll, hängt von Ihrer Lebenssituation ab. Die Berufsunfähigkeitsversicherung soll schließlich Ihren persönlichen Lebensstandard sichern. Reicht das Geld beispielsweise aus, um steigende Beiträge in der Krankenversicherung abzufangen? Lassen sich mit der Rente auch in fünf oder zehn Jahren noch die Lebenshaltungskosten decken? Solche Fragen sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie die Rentenhöhe bestimmen. Als Faustregel gilt, dass Sie 50–60 % Ihres Nettolohns als Rente festlegen.
Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig
Für Ihre individuelle Lebenslage benötigen Sie einen individuellen Versicherungsschutz. Es gibt unzählige Versicherungstarife, deren Unterschiede oft nur ein Experte erkennt. Wir bieten Ihnen die wichtigsten Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung. So können Sie gut gerüstet einen Vergleich mit einem Experten vornehmen. Nutzen Sie unsere Expertensuche, um einen Berater in Ihrer Nähe zu kontaktieren. Dieser wird mit Ihnen einen kostenlosen Vergleich durchführen und das beste Produkt für Sie finden!
News: 19.12.2012
Ab 21. Dezember gelten die neuen Unisex-Tarife
Nur noch bis zum 20. Dezember 2012 dürfen Versicherer die Beiträge bei neuen Versicherungsverträgen abhängig vom Alter berechnen. Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs sieht die bisherige Praxis im Widerspruch zu den Gleichstellungsrichtlinien.
Für die Berufsunfähigkeitsversicherung bedeutet dies, dass Männer zukünftig für Neuverträge erheblich höhere Beiträge bezahlen müssen, da sie nun das höhere Berufsunfähigkeitsrisiko der Frauen mittragen. Bei der Kfz-Versicherung ist es beispielsweise genau anders herum. Umso wichtiger wird nach dem 21. Dezember 2012 eine genaue Beratung vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung.
News: 12.11.2012
Vorerkrankung darf bei Abschluss der BU nicht verschwiegen werden
Die sogenannten Gesundheitsfragen beim Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung müssen wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet werden. Ansonsten kann die Versicherung im Leistungsfall die Rente verweigern. Das bestätigte unter anderem das Landgericht Coburg. (AZ: 21 O 50/11)
Im entsprechenden Fall hatte ein Mann eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 1.000 Euro monatlich in Anspruch nehmen wollen. Bei der Gesundheitsprüfung hatte er jedoch eine schwerwiegende Vorerkrankung verschwiegen. Als der Versicherer dies bei der Überprüfung der Ansprüche herausfand, verweigerte er die Zahlungen und bekam Recht.
News: 04.04.2012
Berufsunfähigkeitsversicherungen im "Öko-Test" April 2012
Für die aktuelle April-Ausgabe hat das Verbrauchermagazin "Öko-Test" mehrere Berufsunfähigkeitsversicherungen geprüft. Neben den Preisen und Vertragsbedingungen haben die Tester dabei auch die Aufnahmebedingungen der Versicherungsgesellschaften im Detail untersucht.
Die Untersuchung von "Öko-Test" zeigt, dass die Versicherer vielen Menschen, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchten, keinen Versicherungsschutz gewähren. Schon geringfügige Vorerkrankungen können dazu führen, dass der Aufnahmeantrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt wird. Bei einigen Anbietern sind die Tarife laut „Öko-Test“ zudem kaum bezahlbar.
News: 02.04.2012
44 BU-Tarife erfüllen den Marktstandard
Eine aktuelle Untersuchung der Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH (infinma) von 381 Versicherungstarifen zeigt, dass 44 BU-Tarife von 16 Versicherern dem Marktstandard entsprechen. infinma aus Köln ermittelte in einer Studie, ob die Bedingungen der Versicherer im Vergleich zum durchschnittlichen Marktangebot besser oder schlechter sind.
Die 16 Versicherungsunternehmen erhielten ein Zertifikat, weil deren Tarife bei allen Kriterien den Marktstandard erreichten oder diesen sogar übertreffen konnten. Bei der letzten Untersuchung im September 2011 erfüllten lediglich 32 Tarife den Marktstandard.
Warum privat absichern?
weil jeder 4. Berufstätige vorm Rentenalter berufsunfähig wird
weil der Staat im Ernstfall sehr geringe Hilfe bietet
weil ohne BU-Versicherung Ihr Lebensunterhalt gefährdet ist
News: 28.03.2012
BU-Prämien für Arbeitnehmer in körperlichen Berufen gestiegen
Die Preise für eine Berufsunfähigkeitsversicherung hängen stark von den beruflichen Risiken des Versicherungsnehmers ab. Während die Versicherer früher nur zwischen handwerklichen und kaufmännischen Berufen unterschieden haben, gibt es heute bei einigen Gesellschaften schon bis zu zehn verschiedene Risikoklassen.
Für Versicherte, die aufgrund ihrer Tätigkeit ein geringes Berufsunfähigkeitsrisiko haben, sind die Beiträge durch die Einführung neuer Risikoklassen in den letzten Jahren gesunken. Für Arbeitnehmer in körperlich anstrengenden Berufen werden die Prämien dagegen zunehmend teurer.
News: 15.03.2012
Burnout ist bei Berufsunfähigkeitsversicherungen nicht mitversichert
Knapp 30% der Ursachen einer Berufsunfähigkeit sind psychisch bedingt. Berufsunfähigkeitsversicherungen decken jedoch nicht alle psychischen Ursachen ab.
Eine Depression ist eine anerkannte Krankheit, allerdings ist laut Florian Holsboer, Direktor vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München, Burnout "die klinische Bezeichnung eines Zustands, der einer Depression vorausgehen kann". Daher ist Burnout bei einer Berufsunfähigkeitspolice nicht mitversichert.
News: 14.02.2012
Berufsunfähigkeitsversicherung für Azubis und Studenten im Finanztest 2012
Die Verbraucherzeitschrift Finanztest hat Tarife zur Berufsunfähigkeitsversicherung
für Azubis und Studenten untersucht. Im Testbericht (Ausgabe 3/2012) werden 25
von der Zeitschrift empfohlene Policen gegenübergestellt.
Der Artikel informiert über wichtige Details und über die
Kosten der Tarife. Selbst unter diesen von Finanztest als hochwertig
eingeschätzten Tarifen gibt es laut dem Magazin starke Preisunterschiede.
