Berufsunfähigkeit kann auch Sie treffen – jetzt Berufsunfähigkeitsversicherungen vergleichen!

Jeder vierte Deutsche wird noch vor dem regulären Renteneintritt berufsunfähig – Tendenz steigend! Auf den Staat sollten Sie sich allerdings im Ernstfall nicht verlassen. Denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht bei Weitem nicht aus! Nur eine rechtzeitige private Vorsorge mit der Berufsunfähigkeitsversicherung stellt eine ausreichende finanzielle Hilfe sicher. Fordern Sie einen kostenlosen und unabhängigen Vergleich an:
 
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Was ist Berufsunfähigkeit? Darum sollten Sie vergleichen

Können Sie wegen einer Krankheit oder eines Unfalls Ihren Beruf nicht mehr vollständig ausüben, gelten Sie als berufsunfähig. Im Falle einer solchen dauerhaften Arbeitsunfähigkeit stehen Sie ohne Einkommen da. Statistiken zeigen, dass bereits mehr als jeder vierte Werktätige berufsunfähig wird. Dieses Risiko gilt sowohl für körperliche als auch für geistige Berufe. Für die finanzielle Absicherung benötigen Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung, denn der Staat bietet Ihnen im Ernstfall mit der gesetzlichen Rente bei Erwerbsminderung nur unzureichend Hilfe.
 

Beispielrechnung

Musterbeispiel
 
Versorgungslücke
Mit Berufsunfähigkeit*
 
Ihr Alter
30 Jahre
Alter bei Eintritt der BU
30 Jahre
Netto-Jahreseinkommen
22.000 €
Erwerbsminderungsrente p.a.**
11.000 €
Jahre bis Renteneintritt
37 Jahre
Jahre bis gesetzl. Renteneintritt
37 Jahre
Wert Ihrer Arbeitskraft
814.000 €
407.000 € fehlen!
Erwerbsminderungsrente
407.000 €

Tabelle zur besseren Veranschaulichung vereinfacht.*) Ausgegangen von einer dauerhaften Berufsunfähigkeit; **) 50% des Jahres-Nettoeinkommens

Private Berufsunfähigkeitsversicherungen gibt es viele – mit enormen Preisunterschieden. Daher lohnt sich ein individueller Vergleich.

Die Ursachen einer Berufsunfähigkeit

Mehr als jeder vierte Fall von Berufsunfähigkeit hängt mit psychischen Leiden zusammen: Hierunter fallen Depressionen und das Burnout-Syndrom. Schäden am Bewegungsapparat (Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln, Knochen) treten ebenfalls sehr häufig auf. Sehnenscheidenentzündungen und Rückenleiden sind auch häufig. Krebs, Herz-Kreislauf-Beschwerden und andere Krankheiten sind seltener der Grund.
 
Quelle: Morgen & Morgen, April 2014
 

Laut der deutschen Rentenversicherung geht nur jeder 10. Fall einer Berufsunfähigkeit auf einen Unfall zurück. Mit einer privaten Unfallversicherung können Sie sich daher nicht ausreichend absichern. Vorsorge können Sie nur mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung treffen. Die jeweilige Ursache spielt bei der privaten Absicherung keine Rolle. Entscheidend ist nur, ob Berufsunfähigkeit vorliegt.

» mehr zu den Ursachen von Berufsunfähigkeit

Warum brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine von Ihnen bestimmte Geldsumme in Form einer Rente, wenn bei Ihnen Berufsunfähigkeit festgestellt wird. Vom Staat hingegen bekommen Sie im besten Fall die volle „gesetzliche Erwerbsminderungsrente“. Sie erhalten dann nur rund 30 % Ihres vorherigen Bruttolohns. Hatten Sie beispielsweise ein Gehalt von 2500 Euro brutto, so bekommen Sie vom Staat nur zirka 750 Euro. Und dies auch nur, wenn Sie nicht mehr fähig sind, irgendeinen Beruf drei Stunden täglich auszuüben. Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung für den Fall einer Berufsunfähigkeit können Sie dieses finanzielle Risiko abfangen und Ihre Existenz sichern!
 
Statistik Berufsunfähigkeitsversicherung Abschluss
Quelle: Gothaer Versicherungsbank VVaG, März 2012
 

Statistiken zeigen, dass die Deutschen immer noch unzureichend für den Ernstfall abgesichert sind. Die Gothaer Versicherung hat 2012 eine Umfrage durchgeführt, die zum Ergebnis hatte, dass nur 49% der Deutschen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben. Ein Drittel hat keine Berufsunfähigkeits­versicherung und hat dies auch künftig nicht vor zu ändern. Ein hohes Risiko, das nicht sein muss!

» mehr zu den Grundlagen der BU-Versicherung

Was sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung bieten?

Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung enthält keine „abstrakte Verweisung“. Dies bedeutet, dass der Versicherer von Ihnen bei Berufsunfähigkeit nicht verlangen darf, dass Sie einen anderen Beruf ausüben. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne abstrakte Verweisung zahlt Ihnen bei 50%iger Berufsuntauglichkeit die vereinbarte Rente. Ein solcher Tarif muss nicht viel kosten, bietet Ihnen im Gegenzug aber enorme finanzielle Hilfe. Prüfen Sie daher in jedem Fall, ob der gewünschte Tarif einen Verzicht auf die abstrakte Verweisung beinhaltet.

Sie selbst legen fest, wie viel Geld Sie bei Berufsunfähigkeit von der Versicherung erhalten möchten. Wie hoch diese Rente sein soll, hängt von Ihrer Lebenssituation ab. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung soll schließlich Ihren persönlichen Lebensstandard sichern. Reicht das Geld beispielsweise aus, um steigende Beiträge in der Krankenversicherung abzufangen? Lassen sich mit den Zahlungen auch in fünf oder zehn Jahren noch die Lebenshaltungskosten decken? Solche Fragen sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie die Rentenhöhe bestimmen. Als Faustregel gilt, dass Sie 50–60 % Ihres Nettolohns als BU-Rente festlegen sollten. Einen guten Anhaltspunkt für die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung kann auch der Berufsunfähigkeitsversicherung Finanztest 2013 bieten. Verbrauchermagazine und Ratingagenturen bewerten in regelmäßigen Abständen die aktuellen Tarife der Berufsunfähigkeitsversicherungen (siehe hier).

Berufsunfähigkeitsversicherung Test in der Kritik

Berufsunfähigkeitsversicherung Testsieger 2013Viele Verbraucher setzen bei der Auswahl einer geeigneten Versicherung auch auf die Tests von Stiftung Warentest und Co. Das Jahr 2013 hat aber gezeigt, dass diese Bewertungen manchmal Versicherer mit ausgezeichneten Noten versehen, die nur durchschnittliche Produkte anbieten. So wurde der Berufsunfähigkeitsversicherung Test der Stiftung Warentest (Finanztest Ausgabe 7/2013) heftig kritisiert. Versicherungsexperten bemängelten, dass zu wenige Kriterien im Test angewandt und damit zu viele Tarife mit der Bestnote „sehr gut“ bewertet wurden (insgesamt 58 von 75 getesteten Tarifen). Wer wirklich sichergehen möchte, dass der gewünschte Versicherungstarif sehr gute Leistungen bietet, sollte einen unabhängigen Angebotsvergleich durchführen lassen. So finden Verbraucher die richtige Versicherung beim besten Versicherer.

Staatlich geförderte Berufsunfähigkeitsversicherung 2014

foerderung-2014Seit 1. Januar 2014 können Verbraucher neben der privaten Absicherung auch eine staatliche bzw. steuerlich geförderte Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Diese garantiert neben dem Berufsunfähigkeitsschutz auch eine lebenslange Rente. Allerdings steht diese Möglichkeit der Absicherung hart in der Kritik: U.a. der Bund der Versicherten kritisiert, dass die staatliche Förderung am Verbraucher vorbeigehe, da sie für Geringverdiener viel zu teuer ist. Zudem müssen die Versicherer auch erst neue Angebote zur staatlich geförderten Berufsunfähigkeitsversicherung auf den Markt bringen.

Aufgrund der vorgeschriebenen lebenslangen Rente ist die Berechnung der neuen Policen komplizierter als bei der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung. Kritik kommt daher nicht nur vonseiten der Verbraucherschützer. Auch die Versicherer selbst sehen die neue Förderung skeptisch. Denn die lebenslange Zahlung bedeutet ein erhebliches Kostenrisiko, das die Versicherer auf die Versicherungsnehmer umlegen müssen. Gerade die Menschen, die sich schon jetzt aufgrund ihres Berufs oder von Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung leisten können, profitieren nicht von der neuen Förderung. Sinnvoller wäre es laut Expertenmeinung statt steuerlicher Vorteile eine Förderung in Form von Zuschüssen gerade für Geringverdiener einzuführen.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Immer wieder raten Experten zu einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit. Allerdings ist es nicht für alle Berufstätigen einfach, einen Versicherer zu finden, der ihnen eine entsprechende Versicherung anbietet. Der Grund ist einfach: Durch Vorerkrankungen oder den Beruf weisen einige Menschen bereits ein so hohes Risiko für Berufsunfähigkeit auf, dass sich für den Versicherer eine Police kaum lohnt. Einige Berufe, etwa im künstlerischen Bereich, gelten zudem als nicht versicherbar. Den Betroffenen bleibt daher oft nur übrig, Kapital für den Fall der Fälle aufzubauen oder sich mit einer anderen Versicherung zumindest teilweise abzusichern. Dabei gibt es drei gängige Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

1. Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung funktioniert ähnlich wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt allerdings erst dann eine monatliche Rente, wenn eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vorliegt. Das heißt: Nur wenn keine berufliche Tätigkeit, egal in welchem Bereich, mehr möglich ist, gibt es Leistungen von der Versicherung.

2. Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung, auch Schwere-Krankheiten-Versicherung genannt, sichert den Versicherungsnehmer vor bestimmten Erkrankungen ab. Dazu zählen beispielsweise Krebserkrankungen, Multiple Sklerose, aber auch Herz- oder Schlaganfälle. Wann die Versicherung bezahlt, hängt von den genauen Versicherungsbedingungen ab. Der Vorteil der Versicherung: Sie zahlt die Versicherungssumme schon bei Diagnose-Stellung aus, unabhängig davon, ob es zu einer Berufsunfähigkeit kommt oder nicht. Nachteile: Eine monatliche Rente ist nicht vorgesehen. Zudem kann eine Berufsunfähigkeit auch durch Unfälle, psychische Probleme oder Krankheiten entstehen, die nicht durch die Dread-Disease-Versicherung abgedeckt sind.

3. Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung zahlt nur bei Unfällen, die zu einer Invalidität führen. Sie bietet daher keinen effektiven Berufsunfähigkeitsschutz. Wenn jedoch keine Berufsunfähigkeitsversicherung möglich ist, kann sie zumindest ein Teilrisiko absichern.

Dienstunfähigkeitsversicherung:
Der Berufsunfähigkeitsschutz für Beamte

Während Arbeitnehmer und Selbständige bei einer guten Berufsunfähigkeitsversicherung vor allem auf wichtige Klauseln zur Verweisung oder Nachversicherung achten müssen, ist für Beamte ein weiterer Punkt wichtig. Denn fehlt bei der Versicherung eine Dienstunfähigkeitsklausel, sind sie nur unzureichend geschützt. Selbst Policen, die als Dienstunfähigkeitsversicherung vom Versicherer angepriesen werden, enthalten nicht immer die richtige Formulierung, um Beamten den vollen Versicherungsschutz zu gewährleisten. Sie sollten bei einem Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung daher besondere Vorsicht walten lassen. Dabei gelten für Feuerwehrleute, Polizisten oder Soldaten sogar noch weitere spezielle Regelungen. Ohne eine individuelle Beratung ist es hier schwierig eine Versicherung zu finden.

Spartipp: Individueller Angebotsvergleich lohnt sich häufig

SpartippFür Ihre individuelle Lebenslage benötigen Sie einen individuellen Versicherungsschutz. Es gibt unzählige Versicherungstarife, deren Unterschiede oft nur ein Experte erkennt. Wir bieten Ihnen die wichtigsten Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Fordern Sie daher jetzt einen kostenlosen Angebotsvergleich von einem unserer geprüften Experten in Ihrer Nähe an. Dieser wird mit Ihnen einen kostenlosen Vergleich durchführen und die beste Versicherung für Sie finden!